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Es genügt nicht zu wissen, man muss es auch anwenden. Es genügt nicht zu wollen, man muss es auch tun.

Goethe

 

 Ich wuchs zwischen Geschichten und Bildern auf, und bei Geschichten und Bildern bin ich bis heute geblieben. Wie auch anders mit einer Buchhändlerin-Mutter, die unsere Bücherregale bis zur Zimmerdecke bauen ließ, und mit einem Vater, der schon beim Frühstück aus Brotkrumen Skulpturen knetete und an der Uni Kunst unterrichtete. Auch meine älteren Geschwister zog es zur Kunst, nur ich dachte, ich müsse den pragmatischen Weg gehen – doch weder Jura noch Hotel noch Büro konnten mich auf Dauer faszinieren, soviele Geschichten ich in dieser Zeit auch sammelte.

Da war zum Beispiel die Schönheitschirurgin, deren eigene Falten wie eine Landschaft ihres langen Lebens wirkten, oder die alte Dame mit den Dackeln, die mir bei der dritten Begegnung erzählte, dass sie sich als junge Frau die Brüste habe verkleinern lassen, „ein Päckchen Butter auf jeder Seite!“

Schließlich schwenkte ich wieder auf den Weg der Bilder und Geschichten ein und studierte Kunstgeschichte, Publizistik und Kommunikationswissenschaft – wieder mit dem pragmatischen Ansatz, meine Künstlerfamilie zu managen, und gründete mit Gleichgesinnten eine Galerie. Idealismus allein genügt in diesem Metier jedoch nicht, also ließ ich meine Bemühungen sein, half meinem Mann, seinen Betrieb aufzubauen – aus dem Keller heraus – und gründete eine Familie. Eine neue Geschichte!

Ich führte durch Ausstellungen, schrieb jahrelang für eine kleine lokale Zeitung, begleitete ein Tanzprojekt an Schulen mit Pressearbeit und einem Buch und sah immer wieder Konflikte aufflammen, die einer Moderation bedurften. Also – Geschichten! - befasste ich mich Mediation. Dabei stieß ich auf eine ganz neue Art, sich mit Klient*innen und ihren Schwierigkeiten zu befassen: Die Beratenen finden den richtigen Weg zum richtigen Ziel selbst und lassen sich bei ihrer Suche nur begleiten!

Während mir immer deutlicher wurde, dass manche Menschen erst seelische Unterstützung brauchen, bevor sie einen Konflikt mit anderen bewältigen können, lernte ich die Arbeit von Milton H. Erickson kennen. So wollte ich auch arbeiten, so individuell, lösungsorientiert und fantasievoll. Bilder und Geschichten als Quelle von Kraft und innerer Heilung, wie großartig!

Nach meiner staatlichen Prüfung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie befasste ich mich daher ausgiebig mit Hypnose, Traumabehandlung und Autogenem Training, einer Form von Selbsthypnose, und eröffnete meine eigene Praxis für Hypnosetherapie. Ich freute mich, dass ich bei Höhenangst, Kopfschmerzen, Prüfungsangst, Bauchschmerzen, Hautproblemen oder Zahnarztphobie helfen konnte. Aber ich fragte mich: Was war es denn, was half? Welche Wirkung haben die Bilder und Geschichten, wo kommen sie her, was lösen sie aus? Ich forschte nach und fand eine pragmatische Antwort: Die Wirkung von Hypnose beruht auf ganz natürlichen, neurophysiologischen Prozessen. Aber diese Geschichte erzähle ich Ihnen am besten persönlich.

 

Ausbildungsorte: Freie Universität Berlin, Arche Medica Berlin, Deutsches Institut für Entspannung und Kommunikation Berlin, Hamburger Akademie für Naturheilkunde sowie bei Kathrin Keller, Berlin.

 

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